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Herbert Krcal (Roland Düringer) und seine Frau Margit (Nina Proll) träumen den Traum vom Eigenheim. Am liebsten tun sie das in der "Blauen Lagune", einem Fertigteilhaus-Park im Süden Wiens, wohin sie regelmäßig mit ihrem Sohn Philipp pilgern. Ebenso regelmäßig müssen sie die bittere Wahrheit erkennen, daß sie sich das jeweils besichtigte Traumhaus eigentlich nicht leisten können.
 
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Herbert wird von seinen Firmenkollegen Meier (Wolfgang Böck) und Sepp (Reinhard Nowak) verlacht, weil er es ihnen und drei Millionen anderen Österreichern nicht gleichtut: billig ein Grundstück "mit oder ohne Ruine drauf kaufen und jeden Ziegel selber in die Hand nehmen". Beim Wandern im sommerlichen Wienerwald nimmt das Unglück dann seinen Lauf. Krcal entdeckt ein idyllisches, einsames Häuschen und kauft es, ohne groß zu überlegen, vom schlitzohrigen Bürgermeister des Ortes (Herwig Seeböck).
Margits finanzielle Bedenken läßt er nicht gelten. "Wenn's sein muß, nehme ich eben einen Kredit." Und tatsächlich ist der nette Herr Eberl (Alfred Dorfer), Herberts Bankbetreuer, mit einem günstigen Finanzierungsplan hilfreich zur Hand. Abgesehen davon haben der Meier und seine Häuslbauer-Partie ihre Mithilfe versprochen, sodaß die Renovierung "ruck zuck" über die Bühne gehen kann. Auf die gescheiten Architektensprüche seines überheblichen Schwagers Willi (Lukas Resetarits) kann Krcal dankend verzichten. Er selber ist ja schließlich auch nicht blöd, und zusätzlich hat er zwei kräftige, arbeitswillige Hände. Daß er schon beim Zusammenbauen von Philipps Legohaus Probleme hat, tut hier nichts zur Sache. Voll Elan kauft sich Krcal im Baumarkt eine Heimwerkerausrüstung.

Hinterholz 8. Der Traum vom eigenen Haus wird Wirklichkeit . . . ein böses Erwachen.


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