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Maruschka Detmer, Tom Schilling |
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| letzte Aktualisierung: 26.08.2008 |
Robert Zimmermann wundert sich über die LiebeRegie: Leander Haußmann. Drehbuch: Gernot Griksch. Kamera: Jana Marsik. Schnitt: Mona Bräuer. Ton: Benjamin Schubert. Ausstattung: Udo Kramer. Kostüm: Steffie Bruhn. Produktion: Boje Buck Produktion. Produzenten: Claus Boje, Sonja Schmitt. Mit: Tom Schilling, Maruschka Detmers, Christian Sengewald, Annika Kuhl, Adam Oest, Marlen Diekhoff, Julia Dietze, Steffie Kühnert, u. a. Deutschland 2008, 120 Minuten, Farbe, 35 mm
"ROBERT ZIMMERMANN WUNDERT SICH ÜBER DIE LIEBE hat nicht nur einen sehr langen Titel, sondern auch eine sehr komische und bewegende Handlung und hat uns auf Anhieb sehr gefallen." (Sven Regener) Ein Robert-Zimmermann-Film ohne Musik von Bob Dylan? Kein Problem, denn der Titelheld von Leander Haußmanns neuem Film ist natürlich nicht DER Robert Zimmermann, sondern ein 26-jähriger Hamburger Computerspieldesigner. Ein Ketchup-Fleck auf seinem Sakko kurz vor einer wichtigen Präsentation führt ihn in die kleine Schnellreinigung von Monika und Inga – und mitten hinein in ein wunderbar romantisches Abenteuer. Denn ein Blick in Monikas Augen, und um Robert ist es geschehen. Dass Monika an die 20 Jahre älter ist, stört ihn ebenso wenig wie die Tatsache, dass er mit seiner Kollegin Lorna liiert ist. Und während Robert die schönsten und verrücktesten Dinge anstellt, um Monikas Herz zu erobern, scheint auch die Liebe rund um ihn herum verrückt zu spielen. Vater und Mutter wollen sich scheiden lassen und tauchen bei einem Familienessen mit neuen PartnerInnen auf, Schwester Pia verwirklicht ihren Wunsch nach einem Kind, wofür Lebensgefährtin Marga kein Verständnis aufbringt, und Roberts bester Freund Ole verzweifelt an der Welt der Kontaktanzeigen. Wie bereits "Sonnenallee" und "Herr Lehmann" basiert auch Leander Haußmanns ROBERT ZIMMERMANN WUNDERT SICH ÜBER DIE LIEBE auf einer literarischen Vorlage, dem 2005 erschienen, gleichnamigen Roman von Gernot Gricksch. Und abermals versteht es Haußmann, der Adaption seinen eigenen, unverwechselbaren Stempel aufzudrücken. In seiner schnellen Inszenierung verbinden sich große Emotionen, Wortwitz und Situationskomik zu einem heiter-melancholischen Panoptikum der Liebe in mit all ihrem möglichen und unmöglichen Facetten. Tom Schilling kann in der Titelrolle alle Register seines komödiantischen Könnens ziehen, für die Rolle der Monika entdeckte er Maruschka Detmers, die Kinoikone der frühen 80er Jahre ("Vorname: Carmen"), wieder für das Kino, und Art Garfunkels Sohn hat wirklich einen Gastauftritt! Dazu gibt es Originalmusik von "Element of Crime", die wie eine rote Sonne in einem Sommerhimmel über dem Film hängt.
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