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Nikol Feidman, Naama Nissim |
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| letzte Aktualisierung: 26.08.2008 |
Jellyfish [Meduzot]Regie: Etgar Keret, Shira Geffen. Drehbuch: Shira Geffen. Kamera: Antoine Héberlé. Schnitt: Sasha Franklin, François Gédigier. Musik: Christopher Bowen, Grégoire Hetzel, Corinne Allal. Ton: Gil Toren, Oliver Dô Hùu, Aviv Aldema. Ausstattung: Avi Fahima. Kostüm: Li Alembic. Produktion: Lama Productions, Les Films du Poisson. Produzenten: Amir Harel, Ayelet Kait, Yaël Fogiel, Laëtitia Gonzales. Mit: Sarah Adler, Naama Nissim, Ma-nenita De Latorre, Zharira Charifai, Gera Sandler, Ilanit Ben Ya'akov, Nikol Feidman, u. a. Israel/Frankreich 2007, 78 Minuten, Farbe, 35 mm/1 : 1,85/Dolby SR/SRD, OmU Keren, Batya und Joy - drei Frauen zwischen Traum und Realität im heutigen Tel Aviv. Keren bricht sich auf ihrer Hochzeitsfeier ein Bein und kann damit die Reise in die Karibik vergessen. Stattdessen verbringt sie ihren Urlaub in verschiedenen Hotelzimmern der Heimatstadt, wo sie auf eine schöne und geheimnisvolle Dichterin trifft. Batya findet am Strand ein merkwürdiges Mädchen, das aus dem Meer zu kommen scheint. Während sie sich um das Kind kümmert, kehrt ihre eigene Kindheitserinnerung zurück und weckt sie aus ihrem traumgleichen Zustand auf. Die Philippinin Joy arbeitet als Pflegerin, um sich die Rückkehr in ihre Heimat zu finanzieren. Unbeabsichtigt führt sie bei einer alten Dame eine Versöhnung mit ihrer exzentrischen Tochter herbei. Wie Quallen ("Jellyfish") treiben die ProtagonistInnen dieser Tragikomödie durch ihre Leben. Einsam meistern sie ihren zwischen Humor und Melancholie surreal anmutenden Alltag. Der israelische Kultautor Etgar Keret lässt uns in seinen Kurzgeschichten immer wieder in die Ängste und Sehnsüchte der Figuren in ihrer kuriosen Alltäglichkeit hineinblicken. Der gemeinsam mit Shira Geffen inszenierte Film wurde auf dem Film Festival in Cannes in der Sektion "Semaine Internationale de la Critique" mit der Caméra d'Or für den besten Debütfilm ausgezeichnet. Das zeitgenössische Porträt einer in Unordnung geratenen Welt, in der jeder versucht, Liebe zu finden oder etwas zu erleben, an das man sich erinnert.
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